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Geschichte des Lichts

Bereits vor 300.000 Jahren benutzte der Mensch Feuer als Wärme- und Lichtquelle. Lagerfeuer – und später Kienspäne, Öl- und Talglampen – brachten Licht und Leben in Höhlen, in die kein Sonnenstrahl vordringen konnte.

Mit der Entwicklung von Ansiedlungen wurde auch im Freien Licht erzeugt: Um 260 vor Christus sendete der Leuchtturm von Alexandria Lichtsignale, aus dem Jahre 378 nach Christus gibt es Hinweise auf Straßenbeleuchtung im antiken Antiochia.

Obwohl Gebrauchsgegenstand, hatten Gefäße für die flüssigen Brennstoffe nicht nur zweckmäßige, sondern auch kunstvolle Formen. 1783 erfuhren diese Lampen durch die Erfindung des Rundbrenners eine gravierende Verbesserung. Im gleichen Jahr wurde das Verfahren entdeckt, mit dem aus Steinkohle "Leuchtgas" für Gaslaternen gewonnen wird. 1879 begann das Zeitalter der elektrischen Beleuchtung mit der Weiterentwicklung der Glühbirne durch Edison. 

Die Entwicklung der Lampen und Leuchten hat besonders in den letzten Jahrzehnten an Dynamik gewonnen. Moderne Technologien, neue Werkstoffe und neue optische Systeme schaffen neue Möglichkeiten in der künstlichen Beleuchtung – und das mit optimaler Wirtschaftlichkeit und unter Berücksichtigung von Umweltbelangen.